Optimierung


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(eine frühere Version erschien in: MERKUR 71 (2017), No. 818, S. 57-62)

Die Umgebung, in der Sie arbeiten, ist nicht optimal. Vor allem sensorisch. Es riecht komisch, vielleicht müsste der Bürostuhl ausgetauscht, neu justiert oder auch nur geölt werden. Das Licht an Ihrem Arbeitsplatz könnte besser und der Weg zum Kaffeevollautomaten könnte wirklich kürzer sein. Der Lärm von nebenan lenkt Sie ab. Kurzerhand schalten Sie eine Kaffeehausumgebung ein, die nun Ihren Arbeitsplatz durchflutet. Die entfernten, doch freundlich nahen Klänge des Plauderns und Servierens, des Schlürfens, Lachens, Begrüßens und Abräumens, des gut aufgewärmten Parlierens: All dies wärmt nun auch Sie auf, entfernt Sie von den lästigen Arbeitsbedingungen, von privaten Erledigungssorgen, Kommunikationsschulden und Beginnzaudern. Die perlige Klangumgebung verführt Sie zum Schrei ben und Erfi nden, Abarbeiten und Erledigen für Ihren Arbeitgeber. Die Liste der Aufgaben und der überfälligen Lieferungen ist schneller abgehakt als gedacht.

Soweit das ideale Bedarfs- und Erfolgsszenario eines Geschäftsmodells, das die Optimierung von Arbeitsumgebungen und die Anregung beruflicher Produktivität mithilfe eingespielter Klänge verspricht. Ältere Klanggeneratoren greifenhierfür auf alltägliche Umgebungsgeräusche zurück wie Duschen, knisternde Holzscheite im Kamin, prasselnden Regen oder eine Sommerwiese.

Der beliebteste und nützlichste Effekt ist hierbei die sogenannte Maskierung unerwünschter Störklänge durch breitbandiges Rauschen oder zumindest stark mit Rauschen durchsetzte Klänge: Herabfallendes und abfließendes Wasser im Regen oder in einer Duschkabine erfüllt genau diesen Zweck. Komplexere Generatoren erlauben es gar, Klänge unterschiedlicher Herkunft ineinander zu vermischen, um die Wirkung individuell abzuschmecken. Eine befremdliche, doch hochwirksame Variante vermählt zum Beispiel Audiostreams eines Polizeifunks (auszuwählen aus 29 US-Städten) mit jenen einer ausgewählten Soundscape; eine andere erlaubt es, beliebige online verfügbare Streams von Klangumgebungen stimmig zu überlagern.

Die avanciertesten Generatoren stellen schließlich nur noch ein Repertoire einzelner Klangquellen zur Verfügung, die – ansprechend von kleinen Piktogrammen symbolisiert – mittels eines Lautstärkereglers in der Endabmischung lauter oder leiser hörbar gemacht werden können. Ein beeindruckendes Arsenal an kunstfertig aufbereiteten Klangquellen bietet denn auch MyNoise, die vermutlich umfassendste derartige Website: von »Natural Noises« und »Radio Streams« über »Industrial, Transports« und »Brainwaves« zu »Synthetic Noises«, »Tonal Drones«, »Atmospheres« bis hin zu »Magic Generators«, »Voices«, »Soundscapes«, »Patternscapes«. Die Klangqualität auch der konsumfreundlichsten Angebote wie Noisli oder Defonic ist durchgängig hoch – die Kombinationsmöglichkeiten erscheinen unerschöpflich.

Einen Höhepunkt der Verfeinerung aber bilden Generatoren, die jeweils nur einen einzigen Typus von Klangumgebung anbieten, diesen jedoch in subtil austarierten Abmischungen; zumindest in den kostenpflichtigen Versionen sollen hier die Klänge sich niemals erkennbar wiederholen – etwa bei den Kaffeehaus- und Restaurantumgebungen von Coffitivity: »Morning Murmurs«, »University Undertones« und die »Lunchtime Lounge« sind kostenfrei; das »Paris Paradise«, »Brazil Bistro « oder »Texas Teahouse« dagegen für 9 Dollar jährlich nur im Premiumangebot erhältlich.

Sonisches Kapital

Die Neigung zur auditiven Optimierung ist derzeit nicht auf Klanggeneratoren beschränkt. Im weiteren Sinn der sensorischen Selbstregulierung versprechen einige
jüngere Klangprodukte wie »Binaural Beats« oder »ASMR« (Autonomous Sensory Meridian Response), sich beruhigend oder produktivitätssteigernd auf die
Hörenden auszuwirken. Wissenschaftliche Studien sollen diese Wirkungen belegen (vgl. oft zitiert: Abeln 2014, Barratt et al. 2016, Mehta et al. 2012, Oster 1973). Die experimentalwissenschaftliche Auseinandersetzung mit solch komplexen Klangwirkungen befindet sich aber allenfalls im Stadium tastender Vorstudien.

Die bekannten Studien konstatieren zwar, dass es wohl in einigen Fällen zumindest minimal signifikante Effekte zu geben scheint, auch Verknüpfungen zu besser erforschten Hörphänomenen wie Misophonie, intermodaler Wahrnehmung, rhythmischer Beruhigung oder Unruhe werden hergestellt. Klinische Experimente sind allerdings nicht bekannt, erst diese würden Wirkungen tatsächlich belegen und könnten dann sogar eine Zulassung als Heilmittel rechtfertigen. Üblicher Forschungsrhetorik folgend halten sich die Autorinnen und Autoren der Studien zurück; mögliche Erkenntnisse und Anwendungen werden eher als Potentiale formuliert.

Der legitimatorische Wert solch präliminarer Studien ist dementsprechend gering: Die Anbieter können sich bei ihren Werbegesängen lediglich auf Resultate mit sehr begrenzter Reichweite und überdies situativ höchst eingeschränkter Anwendung stützen. Eine öfter zitierte Studie zur Wirkung von Klangumgebungen zeigt dies überdeutlich; nach einer Reihe von fünf Experimenten stellen die Autoren Ravi Mehta, Rui Zhu und Amar Cheema präzise fest:

»Insbesondere zeigen wir, dass es bei einem mittleren (vs. geringen) Ausmaß von Umgebungsgeräuschen zu einer Unterbrechung des normalen Verarbeitungsflusses kommt, was die abstrakte Erkenntnis und demzufolge die Kreativität erhöht. Eine hohes Ausmaß an Rauschen beeinträchtigt jedoch die Kreativität, da die Menge der verarbeiteten Information sich dadurch verringert.« (Mehta et al. 2012 – Übersetzung: HS)

In der großzügigen Spanne zwischen »low« und »high level of ambient noise« aber lassen sich zahlreiche Lebensstile, Arbeitsanforderungen und Tätigkeitsformen ansiedeln: Die professionellen Erfordernisse und idiosynkratischen Präferenzen differieren hier stark. In der gleichen Studie sticht neben den bemerkenswerten Bemühungen, Klangumgebungen möglichst realistisch zu inszenieren, vor allem das, nun ja, spezielle Kreativitätsverständnis hervor: »Die Teilnehmer wurden gebeten, sich in die Rolle eines Matratzenherstellers zu versetzen, der auf der Suche nach kreativen Ideen für eine neue Art von Matratze ist.« Produktivität wird hier nicht nur vollständig gleichgesetzt mit Kreativität; diese Produktivität beschränkt sich zuvörderst auf das Erfinden neuer Waren und Geschäftsideen: Erfinden Sie eine neue Matratze! Das wäre also das höchste oder wenigstens idealtypische Ziel einer Optimierung durch Klangprodukte? Die zugehörigen Anwendungen, Apps und Gadgets zum auditiven Regulieren des eigenen Handelns sind längst ebenso Teil der Alltags/ und Populärkultur geworden wie auch das Sprechen über Klang (Papenburg & Schulze 2016) Die Ökonomie solcher Klangprodukte sieht sich daher einer umfassenden Produktkritik gegenüber. Bei dem oben beschriebenen Typ akustischer Dienstleistung liegt deren naheliegender Ansatzpunkt in der Analyse und Diskussion der angezielten Wirkung. Wer eine Steigerung der Arbeitslust und die Verbesserung des Produktionsergebnisses verspricht, indem er einen bestimmten Bereich des Sensorischen nutzt und ausbeutet, operiert mit sonischem Kapital (Schulze 2017).

Es lohnt sich, das noch etwas spezifischer zu fassen: Eine bestimmte Klangerfahrung oder -eigenschaft, ein Klangeffekt oder eine charakteristische Klangumgebung wird per Audiodatei oder Audiostream als isoliertes und hinreichend immaterielles Produkt angeboten und zugleich zu einer entscheidenden Funktion im Arbeits-, Vermarktungs- und Verkaufsprozess erklärt. Die sensorische Erfahrung, Empfindlichkeit und Anregbarkeit der Konsumenten ist hier das Feld unternehmerischen Handelns. Die Produktivität aber, die reguliert werden soll, besitzt ein ausgesprochen enges, historisch einzigartiges Profil: Eine Produktivität, die die Pflege der Eltern oder die Erziehung der Kinder befördern könnte, wird hier selbstverständlich ebenso wenig angezielt wie Produktivität, die zum Ausbilden neuer Eigenschaften oder Fertigkeiten der eigenen Persönlichkeit führen könnte.

Das Optimierungsversprechen der zeitgenössischen Klangverwertung gilt vielmehr dem »Projekt«, das am Rechner vorangetrieben wird, also überwiegend Zeichenoperationen verlangt und Dokumentenaustausch erfordert: Mails, Konzeptpapiere, Finanz- und Zeitpläne, grafische Entwürfe, Tabellen und Flussdiagramme, Programmabläufe. Die Protagonisten solcher Tätigkeiten meinen denn auch, weitestgehend ortsunabhängig arbeiten zu können. Kurz: Eine sonische Optimierung der Klangumgebung ist vor allem gedacht für derart vernetzte Rechnerarbeit von Einzelnen – im Großraumbüro wären solche Klänge ebenso wenig nützlich wie für Audio- und Videoproduzentinnen, für Pädagogen, Handwerker oder Industriearbeiter.

Genauso begrenzt wie die Resultate der erwähnten Studien ist also die tatsächliche Nutzung solcher Generatoren. Die extreme Beschränktheit, die soziale, lebensweltliche und ökonomische Begrenztheit ihres Einsatzes wird jedoch verwischt durch den Gestus eines allumfassenden Nutzens: Egal, wo Du jetzt bist – diese Klangumgebung führt Dich zurück an den Ort Deiner größtmöglichen Produktivität. Du wirst bessere Produkte für Deinen Auftraggeber abliefern und Dich zugleich viel besser dabei fühlen. Das Eintauchen in diese Klänge, die berüchtigte, sowohl in den Künsten als auch im Design immer noch vielbeschworene Immersion, ist auch bei artifiziellen Klangumgebungen sowohl das Nonplusultra als auch die unverzichtbare Grundlage ihrer behaupteten Wirkung: eine bizarre Paradoxie.

Ubiquitäre Musik

Das kulturgeschichtlich noch sehr junge Phänomen, dass eine große Gruppe von Menschen auf ein unüberschaubares Repertoire von Musikstücken, Gesamtwerken und Experimentalstücken in nahezu jeder Lebenssituation zugreifen kann und an nahezu jedem Ort des täglichen Lebens mit Musik und Klanggestaltungen der funktionalen Art beliefert wird, wird seit einiger Zeit unter dem Begriff der ubiquitären Musik oder des ubiquitären Hörens diskutiert.

Angelehnt an den Begriff des ubiquitous computing untersucht die britische Kultur- und Musikwissenschaftlerin Anahid Kassabian diese tägliche, erratische und reichlich prinzipienlos driftende Praxis des Hörens (Kassabian 2013): Eine Hörweise, die jede moralisierende Forderung nach einem strukturellen Hören nicht nur als befremdlich idealistisch, sondern als eher exotisch erscheinen lässt. Kassabian stellt sich den kulturpessimistischen Klagereden entgegen, die gegen das Musikhören im öffentlichen Raum gerne angestimmt werden, und verwirft die alte Leier der Jugendverderbnis, der zunehmenden Dekadenz, der abnehmenden Höflichkeit und der Bildungsignoranz. Sie wählt einen anderen Ton, um über solche Praktiken des sonischen Kapitalismus zu sprechen: Sie untersucht das Nebenherhören von laufenden Fernsehern und Monitoren als Phänomene, die in eins fallen mit der Musik auf Smartphones, in Ladengeschäften, Parkhäusern und Einkaufszentren, mit Klängen in Computerspielen, Hörbüchern, in Telefonwarteschleifen oder Flugzeugen. Diese Zusammenschau erlaubt ihr, eine Gemeinsamkeit all dieser Hörerfahrungen zu erkennen. Für Kassabian ist das Hören im sonischen Kapitalismus geprägt durch eine »distributed subjectivity«:

»Verteilte Subjektivität beruht auf drei Prinzipien: Erstens, dass wir (zumindest in der industrialisierten Welt, aber zunehmend auch im Rest der Welt) unaufhörlich miteinander verbunden, verkoppelt und zusammengeschaltet sind und dass wir im Bewusstsein dieser Verbundenheit leben; zweitens, dass die einzelnen Bestandteile solcher Kopplungen nicht offensichtlich sind und möglicherweise so klein wie subatomare Teilchen und so groß wie ganze Bevölkerungen oder das gesamte Internet–aber in jedem Fall nicht auf einzelne Menschen beschränkt; und drittens, dass – während die materielle Substanz solcher Schaltungen Elektronen oder Informationen sein können – wir diese Verbundenheit vor allem durch Musik und insbesondere durch ubiquitäre Musik erfahren. In alltäglichen, banalen Umgebungen ist es vor allem die Allgegenwart von Musik und von Klängen, die uns die Gegenwart von etwas anderem, von etwas, das mehr ist als wir selbst, bestätigt: Darum wird stets umgehend Musik aufgelegt – es sei denn, sie spielt schon längst.« (Kassabian 2015 – Übersetzung: HS)

Kassabian entdeckt also im allgegenwärtigen Bedürfnis und der alltäglichen Praxis eines unausgesetzten Musikhörens an allen Orten ein Charakteristikum, das den üblichen Schuldzuweisungen an funktionale Musik zwischen Shopbeschallung, iPod-Hören und nebenherlaufendem Rundfunk diametral zuwiderläuft. Mit dem Begriff des ubiquitären Hörens vermag sie dieses starke Bedürfnis als Ausdruck eines Verlangens nach Transzendenz zu deuten in einer vernetzten und immer weltweiter sich vernetzenden Gesellschaft: »the presence of something else, of more than ourselves«. Die Streamingplattform, die mir Empfehlungen von Freunden als Hintergrundmusik zuträgt, die Shopping Mall, durch die ich zu formatierten Klängen streife, oder die Playlist, die mir ein neuer Kollege gesandt hat und die ich beim Pendeln zum Arbeitsplatz höre, all diese Formen ubiquitären Hörens lösen ihre Hörerinnen und Hörer aus einer vermeintlich autonomen Subjektivität der Moderne heraus: Wir hören mit den und durch die anderen, die uns umgeben – vernetzt oder im gleichen Raum, menschlich oder apparatisch. Wir genießen diese distribuierte Subjektivität als entlastende Transzendenz: eine Entlastung von der Pflicht zur begründeten, subjektkonstituierenden Wahl einer Musik, eines Konsumprodukts. Optimierung ist hier tatsächlich eher eine Notlüge, eine behelfsmäßige Entschuldigung für unaufhörliches Musikhören und das Dadurchvernetztsein. Wir geben uns den Anderen und ihren Musiken und Klängen hin.

Doch Transzendenz ohne Schamanismus ist vermutlich kaum zu finden. Der umfängliche Katalog von Klangumgebungsmusiken seit Begründung der Ambient Music durch Brian Eno 1978 erscheint denn auch zunehmend als schamanistisches Liederbuch, als Organon der agnostischen Gesellschaft.14 Enos jüngstes Ambient-Stück Reflection wird folgerichtig nicht allein als 54-minütiges Album in zeitgenössischen Formatvarianten veröffentlicht. Es kann auch als Klanganwendung erworben werden, die für ihre Hörerinnen und Hörer potentiell endlose Folgen von Ton- und Farbfeldern neu erzeugt.

Dieser Klanggenerator ist ein Beispiel für generative Musik (Eno 1996), die Eno als Nachfolgerin der komponierten, notierten, gedruckten und gepressten Musik versteht (vgl. Steinfeld 2015) Ich wähle mir eine Anwendung, die mir meine Klangumgebung je neu erzeugt. Eine solche automatisierte Optimierung der klanglichen Umgebung führt dann vermutlich tatsächlich nicht zu einer messbaren Produktivitätssteigerung. Sie erlaubt aber eine Transzendenzerfahrung, die auditive Medienkulturen auszeichnet: Im sonischen Kapitalismus bietet solche de facto religiöse Musik tatsächlich eine Spiritualität für die vernetzte Wissensgesellschaft. In dieser Sekunde lausche ich der Verklanglichung, einer »Sonifikation« (vgl. Hermann, Hunt & Neuhoff 2011), von Aktivitäten anderer Nutzer beim Bearbeiten der Einträge einer Enzyklopädie.

Literatur:

Verena Abeln u. a., Brainwave entrainment for better sleep and post-sleep state of young elite soccer players – A pilot study. In: European Journal of Sport Science, Nr. 5, 2014.
Emma L. Barratt & Nick J. Davis, Autonomous Sensory Meridian Response (ASMR): a flow-like mental state. In: PeerJ vom 26. März 2016.
Brian Eno, Generative Music. In: Ders., A Year. With Swollen Appendices. London: Faber & Faber 1996.
Thomas Hermann / Andy Hunt / John G. Neuhoff (Hrsg.), The Sonification Handbook. Berlin: Logos Publishing House 2011.
Anahid Kassabian, Ubiquitous Listening. Affect, Attention, and Distributed Subjectivity.
Berkeley: University of California Press 2013.
Anahid Kassabian, Ubiquitous Musics: Technology, Listening, and Subjectivity. In: Andy Bennett / Steve Waksman (Hrsg.), The SAGE Handbook of Popular Music. London: Sage 2015 (Übersetzung von Holger Schulze).
Ravi Mehta u. a., Is Noise Always Bad? Exploring the Effects of Ambient Noise on Creative Cognition. In: Journal of Consumer Research, Nr. 4, Dezember 2012.
Gerald Oster, Auditory beats in the brain. In: Scientific American, Nr. 229, Oktober 1973.
Jens Gerrit Papenburg & Holger Schulze, Sound as Popular Culture. A Research Companion. Cambridge / Mass.: MIT Press 2016.
Holger Schulze, Das sonische Kapital. Sound in den digitalen Medien. In: Jan Noël-Thon / Thomas Wilke (Hrsg.), Sound in den Medien. Theorie, Geschichte, Gegenwart. Wiesbaden: Springer VS 2017.
Thomas Steinfeld, Phänomenologie eines kleinen Gedankens. Das Hören, das Zuhören und Muzak. In: Merkur, Nr. 789, Februar 2015.